Sie haben eine E-Mail oder Post von COPYTRACK erhalten?

Wir kämpfen für Ihr Recht – und Ihren Geldbeutel. Unser Ziel: Sie zahlen weniger oder nichts. Rechtsanwalt Carl Christian Müller ist Fachanwalt für Urheber- & Medienrecht und hat umfangreiche Erfahrungswerte im Umgang mit Copytrack.

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Ich stehe Ihnen bei einer Forderung von COPYTRACK zur Seite

Sie haben eine E-Mail oder ein Schreiben von COPYTRACK in erhalten? Sie sollen für die Nutzung eines Lichtbildes mehrere hundert oder mehrere tausend Euro zahlen?

You don’t speak German? Click here!

Meine Empfehlung:

Tief durchatmen und Ruhe bewahren!

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Wir haben umfangreiche Erfahrungen mit Abmahnungen von COPYTRACK und stehen Ihnen gerne zur Seite.

Unterschreiben Sie nichts ungeprüft! Rufen Sie auch nicht bei COPYTRACK an.

Unterschreiben Sie nichts, was Sie möglicherweise nicht unterschreiben müssen. Geben Sie keine wertvollen Informationen preis!

Anwaltskosten und Schadensersatz? Zahlen Sie nichts!

Nicht in jedem Fall bestehen die Zahlungsansprüche - jedenfalls aber lassen sich diese reduzieren.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Soforthilfe bundesweit unter 030 213 003 290

Wir beantworten sämtliche Ihrer Fragen zu einer Forderung von COPYTRACK in einem garantiert kostenfreien Erstgespräch – das nimmt Ihnen die erste Nervosität.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu einer Abmahnung von COPYTRACK:

Handelt es sich bei dem Brief von COPYTRACK um Abzocke, Fake oder Betrug?

Leider nein. Die E-Mail oder das Schreiben von COPYTRACK müssen Sie ernst nehmen. COPYTRACK vertritt Fotografen, Bildagenturen, Verlage und E-Commerce-Anbieter und ist uns bestens bekannt.

Wer oder was ist COPYTRACK?

COPYTRACK ist ein im Jahr 2016 gegründetes IT-Start-Up im Bereich des Legal Tech. Die Geschäftsidee besteht in der automatisierten Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen. Profifotografen, Inhaber von Bildrechten, wie Verlage oder Onlineshops, aber auch Hobbyfotografen können sich bei Copytrack als Kunde registrieren und Bildmaterial dort hinterlegen. COPYTRACK durchsucht dann das Internet mit Bilderkennungssoftware nach diesen Bildern.

Findet die Software eines der hinterlegten Fotografien, wird dieses dem Fotografen oder Rechteinhaber gemeldet, der dann bewerten kann, ob es sich tatsächlich um sein Bild und um eine ungerechtfertigte und nicht erlaubte Nutzung des Bildes handelt. Bejaht der Fotograf oder der Rechteinhaber dies, schreibt Copytrack den Verantwortlichen der Internetseite an, auf der das Bild gefunden wurde.

Den oben beschriebenen Service bietet Copytrack nach eigenen Angaben kostenlos an. Nur dann, wenn COPYTRACK die mit dem Schreiben geltend geamcten Zahlungsansprüche durchsetzen kann, erhät das Start-Up eine Provision in Höhe von 30 % des erstrittenen Betrages.

Muss ich den geforderten Betrag an COPYTRACK zahlen?

Hierzu können wir in den allermeisten Fällen bereits deshalb nicht raten, weil die in den Schreiben bzw. Rechnungen ausgeworfenen Beträge nicht individuell festgesetzt werden, sonden automatisiert generiert sind. Denn nach Angaben von COPYTRACK werden die Forderungsschreiben rein maschinell erstellt. Es wird also nicht nachgeprüft, ob die Forderung im Einzelfall der Höhe nach gerechtifertigt ist. Zudem: Bei der automatisierten Bemessung der dem Fotografen oder Rechteinhaber angeblich entstandenen Lizenschaden greift COPYTRACK in allen uns bekannten Fällen auf die Tarife der MFM Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing zurück.

MFM-Tarife - was ist das?

Die MFM ermittelt jährlich die aktuellen Honorare für Fotonutzungen in Deutschland und gibt diese unter dem Titel Bildhonorare als Broschüre heraus. Ob aber die sogenannten MFM-Empfehlungen, bei denen es sich weniger um eine Übersicht der marktüblichen Vergütungen für Bildnutzungsrechte als vielmehr eher um eine einseitige Festlegung der Anbieterseite handelt, tauglich sind, um den sogenannten Lizenzschaden zu berechnen ist mehr als umstritten und nach der Rechtsprechung von Einzelfall zu Einzelfall zu beurteilen.

Sind die MFM-Tarife überhaupt anwendbar?

Die Frage ist berechtigt. Denn auch der Rechtsprechung bestehen bereits deshalb Zweifel daran, weil die Tarife von einem Interessenverband der Berufsfotografen einseitig festgelegt werden. Voraussetzung ist jedenfalls, dass das Bild nicht im rein privaten Kontext genutzt wurde und die Fotografie zudem von einem Berufsfotografen stammt (OLG Hamm, Urteil vom 13.02.2014, Az. 22 U 98/13) bzw. in seiner Qualität an eine professionelle Aufnahme heranreicht (OLG München, Urteil vom 05.12.2013, Az. 6 U 1448/13; LG Düsseldorf, Urteil vom 24.10.2012, Az. 23 S 386/11; LG Köln, Urteil vom 27.05.2014, Az.: 14 S 38/13).

Entscheidend: Kann der Fotograf eine Lizenzpraxis nachweisen

Aber allein der Umstand, dass die Fotografie von einem Berufsfotografen gefertigt worden ist, reicht ebenfalls nicht aus. Hierzu führt das Landgericht Berlin in einer von uns erstrittenen Entscheidung (Urteil vom 29.01.2016 - 16 O 522/14) aus:

Für die Berechnung dieser Lizenzgebühr ist nicht mechanisch auf die MFM-Tabelle abzustellen. Maßgebend ist vielmehr die eigene Lizensierungspraxis des Urhebers. Die MFM-Tabelle, bei der ohnehin zweifelhaft ist, inwieweit sie tatsächlich die üblichen Lizenzen von Berufsfotografen abbildet, ist nur dann anzuwenden, wenn auch eine entsprechende Lizensierungspraxis besteht. Die MFM-Tabelle führt zu extrem hohen Schadensersatzbeträgen, die in den meisten Fällen nicht der Lizensierungspraxis des Fotografen entsprechen. Auch der Bundesgerichtshof (GRUR 2015, 258 Rn. 75 – CT-Paradies) geht inzwischen davon aus, dass die Beträge der MFM-Tabelle unangemessen hoch sind.

Nach der von uns mitgeprägten Berliner Rechtsprechung bedarf es also darüber hinaus eines konkreten Nachweises, dass das Bild im fraglichen Nutzungszeitraum tatsächlich zu den in der MFM-Tabelle genannten Tarifen lizensiert worden ist - ein Nachweis der nach unseren Erfahrunsgwerten selten gelingt.

Wenn das so ist - einfach nicht reagieren und die Sache aussitzen?

Auch wenn COPYTRACK rein erfolgsbasiert arbeitet, also nur dann Geld von deren Auftraggeber verlangt, wenn Sie an COPYTRACK zahlen, werden Sie nach unseren Erfahrungswerten feststellen, dass COPYTRACK nicht davor zurückschreckt, in den Fall zu investieren und ein Anwaltsbüro (in den uns bekannten Fällen handelt es sich hierbei um die Kanzlei Thomas Mauser aus Mannheim) zur Durchsetzung der Forderung einschaltet, wenn es bei Ihnen auf taube Ohren stößt. Sollten Sie selbst dann noch hartleibig bleiben, ist nicht auszuschließen, dass das Anwaltsbüro die Forderung zur gerichtlichen Durchsetzung bringt. Entsprechende Fälle liegen uns zur Bearbeitung vor.

Mehrkosten vermeiden

Hierdurch entstehen vermeidbare Mehrkosten. Sprechen Sie uns also frühzeitg an und profitieren von unseren Erfahrungswerten - das Erstgespräch ist garantiert kostenfrei.

Unterlassungsansprüche vorbeugend erfüllen?

Sofern Sie bisher nur mit einer Rechnung oder Zahlungsaufforderung konfrontiert sind und diese nicht oder nicht in voller Höhe erfüllt werden soll, weil die Zahlungsansprüche übersetzt sind, ist es ratsam darüber nachzudenken, eine vorbeugende Unterlassungserklärung abzugeben. In den uns bekannten Fällen ist COPYTRACK von den Fotografen bzw. Rechteinhabern nämlich nicht nur legitimiert die Zahlungsansprüche einzuziehen, sondern auch ermächtigt, Unterlassungsansprüche geltend zu machen. Gibt COPYTRACK die Sache an ein Anwaltsbüro zur Durchsetzung ab, besteht die Gefahr, dass dieses die Unterlassungsansprüche anmeldet. Weil die Unterlassungsansprüche aber mit relativ hohen Gegenstandswerten besetzt sind (bei gewerblicher Nutzung regelmäßig 6.000,00 EUR je Foto, woraus sich Anwaltskosten in Höhe von 480,20 EUR netto errechnen), entsteht in diesem Fall eine weitere Kostenposition, die vermieden werden kann.

Was können wir für Sie tun?

Wir bewerten das Schreiben bzw. die Rechnung von Copytrack. Liegt tatsächlich eine unberechtigte Nutzung vor bzw. kann eine Lizenz nicht (mehr) nachgewiesen werden, bestellen uns für Sie bei Copytrack und bietetn dort einen angemessen Betrag an und handeln die Ansprüche aus. Keinesfalls werden wir Ihnen empfehlen mehr zu zahlen, als im konkreten Fall angemessen ist. Anders als Copytrack selbst, bei denen die Geltendmachung der Forderung automatisiert erfolgt, bewerten wir jeden Fall gesondert und finden hier eine sachgerechte Lösung.

Haben auch Sie ein Forderungsschreiben oder eine Klage von COPYTRACK erhalten?

Sofern auch Sie mit einer Forderung von COPYTRACK oder einem gerichtlichen Verfahren wegen der Verwendung von Fotografien konfrontiert sind, sollten Sie anwaltlichen Rat suchen. Gerne können Sie sich bei uns melden – wir beraten und vertreten seit Jahren Mandanten aus ganz Deutschland in diesen Angelegenheiten. Wir vertreten bundesweit.

Gratischeck: so einfach geht’s:
  • Schicken Sie und die Abmahnung unverbindlich zu.
  • Wir prüfen die Rechtslage und rufen Sie schnellstmöglich zurück.
  • Wir geben Ihnen eine telefonische kostenfreie Erstberatung über das Kostenrisiko und Erfolgsaussichten des Falls.
  • Termine vor Ort sind nicht erforderlich, sind aber auf Anfrage ebenfalls möglich.
  • Wir reagieren unmittelbar nach Mandatserteilung und bearbeiten Ihren Fall sofort und fristgerecht.