Sie haben eine Abmahnung erhalten? Sie fragen sich was zu tun ist?

Wir sind Anwälte für Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Markenrecht und Datenschutzrecht. Wir haben Erfahrunsgwerte aus mehreren tausend Fällen, die wir gerne mit Ihnen teilen. Hier erhalten Sie erste Hinweise zu der richtigen Verhaltensweise bei einer Abmahnung,

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Abmahnung erhalten – was tun?

Sie haben eine Abmahnung erhalten und fragen sich nun was zu tun ist? Sie sind auf der Suche nach ersten Informationen? Dann sind Sie hier richtig!

Hier die Erste-Hilfe-Tipps

Tief durchatmen und Ruhe bewahren!

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Keine übereilten Kurzschlusshandlungen! Vor allem: Unterschreiben Sie nichts ungeprüft. Zahlen Sie nicht vorschnell. Fragen Sie uns. Wir haben umfangreiche Erfahrungen mit den Abmahnkanzleien sowie Verbänden und stehen Ihnen gerne zur Seite.

Unterschreiben Sie nichts ungeprüft! Rufen Sie auch nicht bei der Gegenseite an.

Unterschreiben Sie nichts, was Sie möglicherweise nicht unterschreiben müssen. Geben Sie keine wertvollen Informationen preis!

Anwaltskosten und Schadensersatz? Zahlen Sie nichts!

Nicht in jedem Fall bestehen die Zahlungsansprüche - jedenfalls aber lassen sich diese reduzieren.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Soforthilfe bundesweit unter 030 213 003 290

Wir beantworten sämtliche Ihrer Fragen in einem garantiert kostenfreien Erstgespräch – das nimmt Ihnen die erste Nervosität.

Die wichtigste Frage zuerst: Unterlassungserklärung abgeben?

Die meisten Empfänger eine Abmahnung sorgen sich wegen der Kosten der Abmahnung. Klar, eine Abmahnung ist teuer. Sie kann aber noch viel teurer werden, wenn mit den übrigen Ansprüchen, die mit einer Abmahnung einhergehen, insbesondere mit dem Unterlassungsanspruch, kein richtiger Umgang gefunden wird.

Und was ist mit den Kosten?

Die Kostenfolgen einer Abmahnung sind auf den ersten Blick, das was am meisten drückt. Tatsächlich ist dieser Punkt unmittelbar nach Erhalt der Abmahnung aber nicht das vordringliche Thema. Vielmehr ist erst einmal zu prüfen, ob eine Unterlassungserklärung abzugeben ist. Die hierzu vom Abmahner sehr kurz gesetzten Fristen sind regelmäßig zu beachten. Lässt man die Fristen verstreichen, versetzt man die Gegenseite in die Lage, eine einstweilige Verfügung zu beantragen - hierdurch entstehen dann in der Regel weit aus mehr Kosten, als mit der Abmahnung selbst. Während die Unterlassungsansprüche tatsächlich oftmals eilbedürftig sind, gilt dies nicht für die Kostenansprüche. Hier sollten Sie sich durch kurz gesetzte Fristen nicht ins Bockshorn jagen lassen. In der Regel lassen sich die Kostenansprüche außergerichtlich im Verhandlungswege reduzieren. 

Zu den Kosten einer Abmahnung finden Sie hier weitere Informationen.

Fristen unbedingt beachten!

Abmahnungen enthalten in der Regel eine sehr kurze Frist innerhalb derer die eine Unterlassungserklärung abgegeben werden soll. 

Nehmen Sie diese Frist ernst!

Die Fristen zur Abgabe der Unterlassungserklärung erscheinen oftmals atemberaubend kurz, sind in der Regel nicht unangemssen kurz bemessen. Bei Rechtsverletzungen im Urherberrecht, Datenschutzrecht oder bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen hat der Abmahner die Möglichkeit, im Eilverfahren eine einstweilige Verfügung zur Sicherung seiner Unterlassungsansprüche zu beantragen, wenn er bei Gericht glaubhaft macht, dass die Sache eilbedürftig ist. Die Rechtsprechung stellt hieran keine allzu hohen Hürden. Im Wettbewerbsrecht und im Markenrecht bestehen sogar gesetzliche Vermutungsregeln, nach denen die Eilbedürftigkeit unterstellt wird.

Allerdings kann er diese Eilbedürftigkeit durch eigenes Verhalten wiederlegen, beispielweise wenn er mit der Beantragung der einstweiligen Verfügung zu lange zuwartet. Dann muss er damit rechnen, dass sein Antrag auf Erkass einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen wird. Hieraus erklären sich die kurzen Fristen und der Handlungsdruck der tatsächlich nun auf beiden Seiten besteht - auf Seiten des Abmahners und auf Seiten des Abgemahnten.

Welche Frist zur Abgabe einer Unterlassungserklärung tatsächlich angemessen ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Sollte eine Frist sehr kurz sein, sei es aus Unachtsamkeit oder absichtlich durch den Abmahner oder auf Grund von erheblichen Postlaufzeiten, sprechen Sie uns hierauf an - gegebenenfalls werden wir mit dem Abmahner dann eine Fristverlängerung vereinbaren.

Unterlassungsansprüche: Welche Möglichkeiten habe ich?

Ihnen stehen im Wesentlichen drei Möglichkeiten offen:

  1. Sie geben die geforderte Unterlassungserklärung ab.
  2. Sie geben eine modifizierte Unterlassungserklärung ab
  3. Sie geben keine Unterlassungserklärung ab.

Welche der drei Möglichkeiten für Sie die Richtige ist, ist Frage des Einzelfalls und unter rechtlichen und strategischen Gesichtspunkten zu klären. Sofern die Abmahnung berechtigt ist, raten wir in der Regel zur Abgabe einer eigenen modifizierten Unterlassungserklärung.

Modifizierte Unterlassungserklärung abgeben?

Wir modifizieren die Unterlassungserklärung in der Regel und sofern dies ratsam erscheint mit Blick auf deren Reichweite. Zudem geben wir die Unterlassungserklärung stets ohne Anerkenntnis einer rechtlichen Verpflichtung ab, womit im Hinblick auf die in Rede stehende Rechtsverletzung und den daraus folgenden Kostenansprüchen nichts gesagt ist.

Die Fragen, ob und gegebenefalls wie eine Unterlassungserklärung abgegeben werden sollte, haben wir auf einer eigenen Themenseite ausführlich behandelt.

Keine Option: Vorformulierte Unterlassungserklärung unterzeichnen

Egal welche der Möglichkeiten in Betracht kommt, keinesfalls sollten Sie kurzerhand die von der abmahnenden Kanzlei vorformulierte Unterlassungserklärung unterzeichnen. Oftmals enthalten diese Unterlassungserklärungen Klauseln, mit denen Sie sich verpflichten Schadensersatzansprüche anzuerkennen, Auskunft über den Umfang der Verletzungshandlung zu erteilen oder Anwaltskosten in einer bestimmten Höhe zu übenhmen. All diese Klauseln haben in einer Unterlassungserklärung aber nichts zu suchen. Zudem: Um sich mit Blick auf die weiteren Ansprüche den Verhandlungsweg offen zu halten, sollte die Unterlassungserklärunng stets ohne Anerkennung einer Rechtspflicht abgegeben werden.Der BGH hat hierzu entschieden, dass darin nicht das Anerkenntnis des zugrundeliegenden gesetzlichen Unterlassungsanspruchs und der Pflicht zur Übernahme der Abmahnkosten liegt, die Unterlassungserklärung jedoch gleichwohl als wirksam abgegeben gilt (BGH, Urteil vom 24.9.2013, I ZR 219/12).

Beim abmahnenden Anwalt anrufen?

Hierzu können wir nicht raten. Nach dem anwaltlichen Berufsrecht gehört die Pateilickeit zu den Kardinalspflichten jedes Anwaltes. Der Rechtsanwalt, der Sie abgemahnt  hat, ist daher verpflichtet, die Interessen seines Mandanten zu vertreten - und zwar ausschließlich dessen Interessen. Diese sind mit Ihren Interessen in dieser Konfliktsituation naturgemäß gegenläufig. Mit anderen Worten: Sie haben hier also nicht unbedingt Gutes zu erwarten. Und insbesondere bei der Kostenfrage wird der abmahnende Anwalt möglicherweise nicht nur die Interssen seines Mandanten im Blick haben.

Gerade bei Massenabmahnern wie Waldorf Frommer ist man zudem auf Anrufe dieser Art eingerichtet. Oftmals werden bei solchen Anrufen Informationen preisgegeben, die die Rechtsverteidigung dann unnötig erschweren.

Einen eigenen Anwalt nehmen?

Bereits aus den vorstehenden Ausführungen heraus ergibt sich, dass dies in Ihrer Situation ratsam ist.

Oftmals scheuen sich die Betroffenen, einen eigenen Anwalt zu beauftragen, weil Sie befürchten, dass die Kosten hierdurch nur weiter steigen. Tatsächlich haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es durchaus Kollegen gibt, die bei der Kostenfrage die eigenen Interessen nicht aus dem Blick verlieren und sich der Abgemahnte am Ende fragt, ob er sich den Gang zum Anwalt nicht besser gespart hätte. Insofern können wir nur raten: Sprechen Sie diese Frage bei dem ersten Kontakt mit dem Anwalt Ihrer Wahl an und treffen eine klare Vereinbarung.

Wir halten es so, dass wir jedem Abgemahnten eine kostenfreie Ersteinschätzung zu der konkreten Abmahnung bieten. In diesem Gespräch klären wir über die hier anfallenden Kosten klar und transparent auf. Wir verteidigen Abmahnungen außergerichtlich in der Regel zu Pauschalsätzen, d. h. zu einem einmaligen Betrag, in dem die gesamte Beratung und Vertretung enthalten ist. Bei der Bemessung dieses Betrages haben wir auch stets Ihre wirtschaftlichen Interessen im Blick. Eine erfolgreiche Verteidigung bedeutet für uns auch, dass wir die Kosten reduzieren - und zwar auch unter Einbeziehung unseres Honorars.

Sprechen Sie uns hierauf gerne an!

Wir beraten bei Abmahnungen in den nachfolgenden Gebieten.

Filesharing

Sie haben eine Abmahnung wegen Filesharing erhalten? Darin wird Ihnen vorgeworfen, dass es von Ihrem Internetanschluss aus über eine sogenannte Internettauschbörse zu einer Urheberrechtsverletzung gekommen ist. Was es mit einer Abmahnung auf sich hat und wie diese rechtlich zu beurteilen ist, erfahren Sie hier.

Mehr zu Filesharing

Bildmaterial

Wenn Sie eine Abmahnung wegen der Verwendung von Fotografien erhalten haben, wird Ihnen vorgeworfen, dass Sie die Nutzungsrechte des Bildrechteinhabers verletzt haben, indem Sie das Bild auf Ihrer Homepage eingestellt haben. Neben der Abmahnung wegen der Verletzung von Nutzungsrechten werden in letzter Zeit auch vermehrt Abmahnungen wegen der fehlenden Nennung des Fotografen versendet. Wann ein Bild urheberrechtlich geschützt ist und welche Haftungsfragen sich bei einer unerlaubten Nutzung ergeben, erfahren sie hier.

Abmahnung bei Bildmaterial

Werbemail

Wenn Sie eine Abmahnung wegen unverlangt zugesandter Werbe-Mails erhalten haben, wird Ihnen der Vorwurf gemacht, dass Sie dem Empfänger ohne dessen ausdrückliche Einwilligung eine Werbe-Mail zugeschickt haben und damit das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Betroffenen verletzt haben. Bei Unternehmen als Verletzten hingegen sprechen Juristen von einem rechtswidrigen Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb. Wie die Abmahnung rechtlich zu beurteilen ist und welche Ansprüche sich ergeben können, erfahren Sie hier.

Abmahnungen wegen Werbenmails

Wettbewerbsverstoß

Sie haben eine Abmahnung wegen eines Wettbewerbsverstoßes erhalten? In der Abmahnung wird Ihnen vorgeworfen gegenüber dem Abmahnenden als gewerbetreibenden Mitbewerber gegen das Verbot des unlauteren Wettbewerbs verstoßen zu haben. In letzter Zeit werden auch vermehrt eBay-Verkäufer mit dem Vorwurf abgemahnt als Privatverkäufer und nicht als Gewerbetreibende aufzutreten. Wie die Abmahnung rechtlich zu beurteilen ist und welche wettbewerbsrechtlichen Anforderungen im täglichen Geschäftsverkehr zu beachten sind, erfahren Sie hier.

Abmahnung wegen Wettbewerbsverstoß

Persönlichkeitsrechtsverletzung

Wenn Sie eine Abmahnung wegen einer Persönlichkeitsrechtsverletzung erhalten haben, wird Ihnen vorgeworfen in den Bereich der Persönlichkeit des Lebens- und Freiheitsraumes einer Person in rechtswidriger Weise eingegriffen zu haben. Neben vielen weiteren Rechten fallen darunter das Recht der Ehre, beispielsweise in Beleidigungsfällen, oder etwa die Verletzung des Rechts am eigenen Bild, etwa in den Fällen unberechtigter Bildnis-Veröffentlichungen. Wie eine solche Abmahnung rechtlich zu beurteilen ist und welche Ansprüche sich unter anderem auch im presserechtlichen Bereich ergeben können, erfahren Sie hier.

Abmahnung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung

Markenrechtsverletzung

Mit einer Abmahnung wegen einer Markenrechtsverletzung geht der Markeninhaber gegen die Nutzung unberechtigte Nutzung der Marke vor. Die Ansprüche bestehen nicht nur dann, wenn die Marke in identischer Form verwendet wird, sondern auch, wenn die Marke „zum Verwechseln ähnlich“ ist. Marken existieren als Wortmarken oder Wort-/Bildmarken. Voraussetzung einer berechtigten Abmahnung wegen einer Markenrechtsverletzung ist stets, dass die Verletzung im geschäftlichen Verkehr vorgenommen wurde. Hiermit entscheiden sich oftmals die Fälle bei Gelegenheitsabverkäufen über eBay. Unter die Abmahnungen wegen Marken- bzw. Kennzeichenrechtsverletzungen fallen auch die Abmahnung wegen der unberechtigten Verwendung einer Domain, eines geschäftlichen Kennzeichens (Firma) oder eines Titels.

Abmahnung wegen Markenrechtsverletzung

Klage, einstweilige Verfügung oder Mahnbescheid

Sie haben eine Klage oder einen Mahnbescheid erhalten, mit dem die Forderung aus einer Abmahnung gerichtlich durchgesetzt werden soll? Spätestens jetzt sollte aktiv etwas unternommen werden. Wird gegen Sie Klage vor Gericht erhoben kann eine anwaltliche Beratung zur Vorgehensweise gegen die Klage geboten sein. Auch im Mahnverfahren kann Nichtstun die Kosten in die Höhe treiben und zur Durchsetzung der Geldforderung aus der Abmahnung führen indem der Mahnbescheid mangels eingelegten Widerspruchs vollstreckbar wird. Was bei Erhalt einer Klage oder eines Mahnbescheides zu beachten ist, erfahren Sie hier.

Sie haben eine Abmahnung erhalten?

Sofern auch Sie mit einer Abmahnung betroffen sind, sollten Sie anwaltlichen Rat suchen. Gerne können Sie sich bei uns melden – wir beraten und vertreten seit Jahren Mandanten aus ganz Deutschland in diesen Angelegenheiten. Wir vertreten bundesweit.

Gratischeck: so einfach geht’s:
  • Schicken Sie und die Abmahnung unverbindlich zu.
  • Wir prüfen die Rechtslage und rufen Sie schnellstmöglich zurück.
  • Wir geben Ihnen eine telefonische kostenfreie Erstberatung über das Kostenrisiko und Erfolgsaussichten des Falls.
  • Termine vor Ort sind nicht erforderlich, sind aber auf Anfrage ebenfalls möglich.
  • Wir reagieren unmittelbar nach Mandatserteilung und bearbeiten Ihren Fall sofort und fristgerecht.